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31.03.2017, 19:55 Uhr | Übersicht | Drucken
Bürokratie bremst kleine Kommunen aus
CDU-Landtagskandidat Felix Holling zu Besuch bei Lienens Bürgermeister Arne Strietelmeier

Mit dem Breitbandausbau innerhalb der geschlossenen Bebauung wurde in Lienen und Kattenvenne in diesem Jahr gestartet. Auch der Förderbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) liegt vor, der ebenso eine Entwicklung in den Außenbereichen ermöglicht. "Damit können auch hier Firmen künftig zukunftssicher in Umfang und Geschwindigkeit den wichtigsten Rohstoff des 21. Jahrhunderts austauschen: Wissen", freut sich CDU-Landtagskandidat Felix Holling.



Lienens Bürgermeister Arne Strietelmeier sieht das genau so und hat den Spaten vom symbolischen 1. Spatenstich für den Ausbau extra aufbewahrt. Die Freude ist bei Strietelmeier umso größer, da es für Lienen und Kattenvenne  gute Entwicklungsperspektiven gebe. Zusätzliches Problem: Die bürokratischen Hürden für einen erfolgreichen Förderantrag seien immens: "Da reicht oft schlicht die Personaldecke für die Erarbeitung nicht", beklagt Strietelmeier. Felix Holling sieht hier Handlungsbedarf seitens des Landes: "Die CDU-NRW fordert entschieden den verstärkten Bürokratieabbau." Elf Städte und Gemeinden hatten sich am dritten Aufruf des Programms „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus“ des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) beteiligt. Für Lienen alleine wäre das nicht möglich gewesen. "Kleinen Kommunen muss es wieder leichter gemacht werden an Fördertöpfe zu kommen", so der 30 Jahre alte Hopstener, der erstmals für den Landtag kandidiert. Die Stärke der Menschen im ländlichen Raum liege ganz klar in ihrer Kreativität und Flexibilität und ihrer Entschlossenheit eigenverantwortlich anzupacken. Die oft unnötig komplizierten Förderstrukturen bremsten diese Stärken aus, so der Hopstener. Felix Holling: "Ich setze mich nachhaltig für die Entwicklungsmöglichkeiten kleiner Ortsteile ein."

Strietelmeier nahm es gerne zur Kenntnis und sprach noch ein weiteres Thema an. Die "inflationäre Bebauung der Landesgrenze" mit Windkraftanlagen auf Niedersachsens Seite bereitet ihm Sorge: "Lienen kann da oft nur zugucken, ein größerer Abstand ist da auf jeden Fall wünschenswert." Holling nahm die Anregung für den Landtagswahlkreis Steinfurt III gerne mit auf seinen weiteren Weg zum Landtagsmandat in Düsseldorf.

 



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